Gesetzliche Grundlagen

Die EEG-Novelle wurde am 27.06.2014 vom Bundestag und am 11.07.2014 vom Bundesrat beschlossen. Nach der Notifizierung durch die EU-Kommission soll das reformierte EEG zum 01.08.2014 in Kraft treten.

 

Bis 2025 soll der Anteil der erneuerbaren Energien zwischen 40 und 45 Prozent und bis 2035 zwischen 55 und 60 Prozent betragen. Zudem wurden für jede Erneuerbare-Energien-Technologie konkrete Mengenziele (sog. Ausbaukorridore) für den jährlichen Zubau festgelegt:

  • Solarenergie: jährlicher Zubau von 2,5 Gigawatt (brutto),
  • Windenergie an Land: jährlicher Zubau von 2,5 Gigawatt (netto),
  • Biomasse: jährlicher Zubau von ca. 100 Megawatt (brutto),
  • Windenergie auf See: Installation von 6,5 Gigawatt bis 2020 und 15 Gigawatt bis 2030

Die künftige Förderhöhe für Photovoltaik-Neuanlagen orientiert sich an dieser Grenze über einen sog. "atmenden Deckel": wächst die Nachfrage nach Solarstromanlagen schneller als politisch erwünscht, sinkt die Förderung für Neuanlagen ebenfalls schneller. Bei einer Marktschrumpfung hingegen sinkt die Förderung langsamer, um den Photovoltaikmarkt wieder zu beleben.

 

Der Eigenverbrauch von Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 10 kWp wird mit einer EEG-Umlage belastet. Da die typischen Solarstromanlagen auf Eigenheimen in der Regel unter einer Leistung von 10 kWp liegen, sind die meisten Eigenheimbesitzer von dieser Abgabe ausgenommen (Bagatellgrenze für private Eigenversorger).

 

Quellen: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

             Pressemitteilung des Bundesverbandes Solarwirtschaft vom 17.07.2014

 

 

Vergütungssätze für Mai bis Juli 2017
Einspeisevergütung bei Inbetriebnahme ab 01.05.2017
Quelle: Bundesnetzagentur
Stand: 15.04.2017
EEG_Vergütungssätze Mai bis Juli 2017.pd[...]
PDF-Dokument [200.8 KB]